Plötzlich 50 – na und?
Plötzlich 50 - na und? - Alles könnte so schön sein, die Kinder sind groß und wir hätten endlich Zeit füreinander!

Plötzlich 50 – na und?

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Alles könnte so schön sein, wenn ….

Jetzt ist es soweit – es könnte mit euch beiden noch einmal so richtig losgehen!

Ihr habt es geschafft! Die Kinder sind groß und gehen ihre eigenen Wege. 

Im Beruf sicher, daheim läuft alles, das Haus ist bezahlt – oder wird es bald sein, finanziell ist alles bestens.

Und dennoch – irgendetwas passt nicht, fühlt sich nicht stimmig an, wirft Fragen auf, macht unsicher. Beide, nicht nur IHN, nicht nur SIE – beide sind unsicher, jeder für sich – was soll das ausgerechnet jetzt?

Sie fragt sich, ob das jetzt alles gewesen sein soll. Bisher lief das Leben in geordneten Bahnen. Sie hatte ihre Aufgaben. 

Als die Kinder klein waren, brauchten sie die volle Aufmerksamkeit. Sie hatte das „Glück“, daheim bleiben zu können und sich um die Kleinen zu kümmern. Das war auch schön, denn, davon waren und sind beide fest überzeugt, war es für ihre Kinder am besten, die ersten 3 – 4 Lebensjahre ganz und gar von der Mutter umsorgt zu werden – ohne Kindergarten, Kindermädchen o.ä.

Er sagt, das war von Anfang an so gedacht. Glücklicherweise hat er einen guten Beruf der es ihm ermöglicht hat, für seine Familie zu sorgen, ohne dass seine Frau arbeiten müsste. So konnten sie ganz klar die Aufgaben teilen – er bringt das Geld – sie versorgt die Familie und den Haushalt. Am Abend und an den Wochenende hatte er dann Zeit für sie alle. Das war doch gut, oder?

Sie: Als die Kinder dann größer wurden und in den Kindergarten und später in die Schule gingen, fing sie wieder an, in Teilzeit zu arbeiten. Schließlich hat auch sie eine gute Berufsausbildung und wollte nicht nur das „Hausmütterchen“ sein. Alles ließ sich auch gut vereinbaren, Kinder, Haushalt und Beruf. Es lief „in geordneten Bahnen“. Ihr Tag war gut organisiert und strukturiert. Zeit zum Nachdenken gab es wenig.

Er machte inzwischen Karriere – was natürlich für sein Ego und den Geldbeutel sehr gut war. Die Arbeitstage wurde länger, aber zuhause lief es ja auch ohne ihn. Und schließlich hatten ja auch alle ihre Ansprüche, und die wollten bedient werden. Er war für die Finanzen zuständig – sie für die Familie. Und da hat er natürlich auch das Recht, Dinge einfach für sich zu machen. Zum Sport zu gehen, sich abends nochmal mit den Kollegen zu treffen, nach der Arbeit einfach auf ein Bier in die Wirtschaft zu gehen.

Sie und er zusammen – das wurde immer seltener. Klar, abends waren beide irgendwie erledigt vom Tag, jeder hatte so seine Gedanken, denen er/sie nachhing. Es wurde dann vielleicht noch gemeinsam gegessen (eher selten, denn er kam spät heim), etwas ferngesehen und dann ab ins Bett. Sex gab es selten. Wenn, dann war es zwar schön – aber eben selten.

Und jetzt – nach all den Jahren, in denen es so gut und in eingefahrenen Bahnen lief, kommen auf einmal Zweifel/Gedanken.

Sie fragt sich immer öfter, was jetzt wohl passieren wird, nachdem die Kinder groß sind. Oder war das alles, ist ihre Mission jetzt erfüllt, ihr Leben vorbei?

Er fragt sich, was das soll, diese Gedanken seiner Frau? Er versteht die Welt nicht mehr.

Sie will mehr, sie will wieder ein Leben, sie will sich wieder spüren, fühlen, dass sie lebt, sich als Frau fühlen – und nicht nur funktionieren.

Sie beginnt Kurse zu besuchen. Erst ein bisschen Sport, vielleicht Yoga, besinnt sich auf ihren Körper – und auf sich selbst. Sie beginnt, sich selbst wahrzunehmen und forscht nach ihren Wünschen. Denkt sogar an Trennung, an ein Leben allein.

Er fragt sich, was das soll, es ist doch alles da und bisher war alles gut. Er sorgt doch weiterhin für alles. Und jetzt fängt sie an „zu spinnen“ – fragt nach „mehr“. Er versteht die Welt nicht mehr!

Und dann kommt die große Frage nach Liebe – lieben sie sich noch? Begehren sie sich noch? Haben sie noch Lust aufeinander? Und Lust, ihre Zeit miteinander zu verbringen. Interessieren sie sich noch füreinander?

Was ist noch übrig von ihrer Liebe füreinander?

Sind sie bereit, sich wieder füreinander zu interessieren und etwas für ihre Liebe zu tun? Für ihre Liebe zueinander?

Als Eheleute haben sie irgendwann verlernt, Zeit miteinander zu verbringen. Auch Gespräche fanden keine mehr so richtig statt, abgesehen von den täglichen Fragen „wie geht es dir“, „wie war dein Tag“, „was machst du heute/morgen?“ – ohne dass die Antwort den anderen wirklich interessiert. Sie haben das tiefe Interesse aneinander vergraben, verloren, aufgegeben.

Sie kennen sich gar nicht mehr richtig, wissen so gar nichts mehr voneinander – abgesehen von einigen Kleinigkeiten, aber die sind nicht mehr so wichtig …

Wie sieht es bei dir aus, in deiner Beziehung, in deiner Ehe, in deinem Leben? Findest du dich in dieser Geschichte wieder? 

Willst du Klarheit, weißt aber nicht, wie du diese für dich finden kannst?

Willst du deine Gedanken sortieren – weißt aber nicht, wo du anfangen sollst?

Willst du für dich wissen, wo dein Weg hinführt – findest aber keinen Anfang und kein Ende?

Bist du in deinen Gedanken gefangen und willst raus aus diesem „Wirrwarr“?

Wollt Ihr als Paar Klarheit gewinnen, was Ihr einander bedeutet?

Wollt Ihr als Paar herausfinden, ob und wie es weitergehen kann?

Wollt Ihr als Paar wissen, ob Ihr auch weiterhin ein Paar sein wollt?

Wollt Ihr als Paar eure Liebe zueinander wieder entdecken und aufflammen lassen?

Sehr gerne helfe ich euch in Einzel- und Paar-Gesprächen auf eurem gemeinsamen nächsten Schritt und auf dem Weg in euer weiteres Leben – wie auch immer er auch aussehen mag.

Meldet euch für ein unverbindliches Gespräch und wir werden sehen, ob und wie ich euch helfen kann! Ich freue mich auf euch!

Herzlichst

Manuela

Lebensberatung und Coaching

Unabhängige doTERRA-Partnerin

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